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Einfacher Gleisbelegtmelder für Gleichstrombetrieb |
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Der hier vorgestellte Belegtmelder ist für 2Leiter-Gleichstrom entwickelt. In dem überwachten Abschnitt kann nur in eine Fahrtrichtung gefahren werden. Deshalb eignet sich der einfache Belegtmelder besonders für Streckenabschnitte und zu überwachende Schattenbahnhöfe.
Falls man beim Märklinsystem, Gleichstromfahrregler mit Umschaltimpuls, oder einfach hinter den Märklintrafo einen Gleichrichter schaltet, kann man den Belegtmelder auch für „Wechselstrom“ verwenden. Sogar in beiden Fahrtrichtungen!
Bei Gleichstrom wird die rechte Aussenschiene (+ in Fahrtrichtung) aufgetrennt und der Belegtmelder zwischen FA in und FA out geschaltet. Bei Verwendung von Märklin mit Gleichstrom wird der Mittelleiter (+) aufgetrennt und zwischen FA in und FA out geschaltet.
Hinweiß: Dieser Belegtmelder ist nicht für
Digitalsysteme geeignet!!!
Über den
Plus-Anschluss und Ground wird der Belegtmelder an eine so genannte
Hilfsspannung von 12V= angeschlossen. Diese Spannung darf nicht aus derselben
Quelle wie die Fahrspannung entnommen werden. Extra Trafo mit Gleichrichter und
Spannungsregler verwenden, siehe Abb.2.
Über die Diode17 wird
positive Fahrspannung in den zu überwachenden Abschnitt eingespeist. Befindet
sich ein Fahrzeug auf dem Abschnitt, ist die Basis von T2 über R1, D13 und den
Motor mit GND verbunden und T2 schaltet durch. Die nachfolgende Schaltstufe
reagiert durch die Beschaltung mit D10 erst auf Pegel ab 5V. Das nachgeschaltete
RC-Glied sorgt dafür, dass auch bei leichten Kontaktstörungen zwischen Rad und
Schiene ein kontinuierliches Signal am Ausgang anliegt.
An out können weitere
LED (mit Vorwiderstand) zur Anzeige im Stellpult, oder ein Relais gegen +
angeschlossen werden. Die Gesamtbelastung am
Ausgang out darf 100mA nicht überschreiten!
Abb.1: Gleisbelegtmelder

Abb.2: Spannungsversorgung
© by Sven Zänger 10.04